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K 20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Der Bau der Kunstsammlung K20 am Grabbeplatz 5 mit einer charakteristischen Fassade aus schwarzem Bornholmer Granit wurde 1986 eröffnet. Das Kopenhagener Architekturbüro Dissing+Weitling realisierte in der Tradition des Architekten Arne Jacobsen einen Bau mit zeittypischen Details, der die Qualität der Kunstwerke in den Vordergrund stellt.

Vom Eingangsfoyer öffnet sich ebenerdig die Grabbe-Halle, der höchste Ausstellungsraum des Hauses mit einer Deckenhöhe von 14 Metern. Der 600 m² große, stützenfreie Saal wird für Wechselausstellungen genutzt.

Drei hintereinander angeordnete einläufige Treppen erschließen vom Foyer aus die beiden Obergeschosse. Der große Saal im ersten Obergeschoss verfügt ebenso wie die Sammlungsräume im zweiten Obergeschoss über Oberlicht.

Im Jahr 2008 wurde der Grundstein für den Erweiterungsbau gelegt, der im Juli 2010 eröffnet wurde. Der Bau, der vom selben Architekturbüro realisiert wurde, knüpft in der architektonischen Formsprache an den Altbau an. Während der zweijährigen Schließungsphase des Museums wurde auch der Bestandsbau grundsaniert und an den aktuellen technischen Standard angepasst.

Zusätzliche 2.000 m² stehen in zwei stützenfreien Ausstellungshallen im Erweiterungsbau zur Verfügung. Die Klee-Halle liegt auf der rechten Seite des Foyers des Altbaus und wird hauptsächlich für Wechselausstellungen genutzt. Die lichte Höhe des Raumes beträgt 6,40 m, der Saal wird mit über 500 Strahlern künstlich beleuchtet. Eine schmale Treppe im hinteren Bereich verbindet das Erdgeschoss mit der neuen oberen Halle. Die gesamte Ausstellungsfläche der Kunstsammlung am Grabbeplatz beträgt nun mehr als 5.000 m².