Foto: Kai Jürgens

Hunderttausende Jecken feiern in Düsseldorf

Karneval in der Düsseldorfer Altstadt, das heißt wie in jedem Jahr beste Stimmung bei den Närrinnen und Narren. An allen Karnevalstagen wurde bis in die Morgenstunden gefeiert, getanzt und gebützt!

 

Los gingen die tollen Tage mit dem Altweiberdonnerstag, die Möhnen feierten ausgelassen und friedlich und das gute Wetter lockte viele Besucher in die Altstadt. Die Rettungsdienste mussten bis in den frühen Freitag morgen 593 mal tätig werden, ein leichter Anstieg zum Vorjahr. Dennoch gibt es auch erfreuliche Nachrichten, die Anzahl von Minderjährigen, die aufgrund übermäßigen Alkoholkonsum behandelt werden mussten sank von 63 im Vorjahr auf 15 Jugendliche. In einem kuriosen Einsatz befand sich das Ordnungsamt am Abend, sie mussten zwei Männer, welche im Hofgartenweiher angeblich nach einer Brille tauchten, auffordern das Wasser zu verlassen. Die beiden Männer folgten der Aufforderung und machten sich durchnässt und frierend auf den Heimweg.

 

Foto: Jan Fantalight Fotos

Foto: Jan Fantalight Fotos

 

Am Sonntag verwandelte sich dann die Düsseldorfer Flaniermeile Königsallee zu einem bunten Meer aus kostümierten Jecken. Das besondere an diesem Event ist, dass es keine Bands, kein Programm oder einen festen Ablauf gibt, der Hauptzweck des Kö-Treibens ist für jeden Narren mit seinem Kostüm die meisten Blicke auf sich zu ziehen. So flanierten tausende Närrinnen und Narren über die Prachtstraße.

 

Der Höhepunkt der diesjährigen Session war der Rosenmontagszug, hunderttausende Jecken am Straßenrand, über 50 Wagen, tausende Teilnehmer und natürlich die bekannten Mottowagen vom Düsseldorfer Künstler Jaques Tilly machten diesen 5,1 Kilometer langen Zug unvergesslich. Nach dem Zug ging es für die meisten Besucher noch in die Altstadt, auf der Marktstraße und am Uerige wurde der Straßenkarneval ausgiebig zelebriert. Zur besten Karnevalsmusik tanzten Jecken allen Alters bei strahlendem Sonnenschein bis in die Nacht hinein.

 

Foto:Kai Jürgens

Foto:Kai Jürgens

 

Mit der Beerdigung des Hoppeditzes am Aschermittwoch, ist bekanntlicherweise wieder alles vorbei!