Die besten Pokémon-Go-HotSpots in Düsseldorf

Überrascht ist mittlerweile wohl niemand mehr, wenn er die hoffnungslos überfüllte Girardet-Brücke an der Düsseldorfer Königsallee bemerkt. Seit gut drei Wochen ist die Brücke fest in den Händen der Pokémon-Go-Spieler. Kaum ein Ort in Deutschland wird rund um die Uhr derart von Spielern belagert wie die Kö. Dabei gibt es auch weniger offensichtliche Oasen für Monsterjäger. Wir stellen euch ein paar der lohnenswertesten Hotspots in Düsseldorf vor.

 

Wer sowieso schon kopfschüttelnd an der Girardet-Brücke vorbeigeht und wenig Verständnis für den Trubel um Pokémon Go mitbringt, der hört an dieser Stelle am besten gleich auf zu lesen. Fakt ist: Das Augmented-Reality-Spiel von Niantic ist ein Phänomen. Bereits nach wenigen Stunden im Play-Store übertrumpfte das Spiel alteingesessene Apps im Play-Store. Und auch Wochen nach dem Start sind die Spieler noch hungrig nach neuen Informationen. In sozialen Netzwerken und Nachrichtendiensten wie Facebook und WhatsApp versammeln sich die Düsseldorfer bereits fleißig, um sich auszutauschen und zu verabreden. Ein paar Tipps, wo sich die Pokémon-Jagd am meisten lohnt, findet ihr hier.

 

Pokémon Go Volksgarten

Volksgarten

Volksgarten

 

Eigentlich bietet der Volksgarten noch bessere Bedingungen als die Kö. Die kleinen Wege und großen Wiesen des Parks bieten genügend Platz, damit Pokémon-Spieler sich niederlassen oder spazieren gehen können, ohne den Verkehr zu beeinträchtigen. Heißer Tipp: Entlang der Düssel, gleich neben den Gleisen der Bahn, finden sich vier PokéStops auf einer Stelle. Gerade abends werden diese gerne mit Lockmodulen besetzt. Wer plant, dort zu verweilen, sollte jedoch besser Stühle oder Decken mitnehmen, denn auch Enten und Hunde nutzen die Wiesen für ihr Geschäft. Haltet euch für die PokéStops am Haupteingang Auf’m Hennekamp (beim Zeitfeld) gleich links und folgt den Gleisen. Wer noch Kilometer für seine Poké-Eier sammeln will, kann natürlich auch gemütlich an den Seen vorbei bis in den Südpark spazieren.

 

Wersten: Burscheider Straße/Liebfrauenstraße

 

Die Kö ist euch zu voll? Der Platz vor der Kirche St. Maria Rosenkranz an der Burscheider Straße, Ecke Liebfrauenstraße kann durchaus als Geheimtipp angesehen werden. Gleich fünf PokéStops finden sich hier in kleinem Umkreis. Besonders für Spieler, die es lieber etwas ruhiger haben, ist der Werstener Hotspot zu empfehlen. Kleiner Nachteil: Weil nicht ganz so viele Trainer in Wersten unterwegs sind, werden die PokéStops auch seltener mit Lockmodulen ausgestattet.

 

Pokémon Go Königsallee

Königsallee/Girardet-Brücke

Girardet-Brücke auf der Kö

 

Alles andere als ein Geheimtipp, dennoch darf die Girardet-Brücke in dieser Auflistung natürlich nicht fehlen. Seit Tag eins tummeln sich die Pokémon-Trainer um das Geländer der Brücke – und nicht erst seit letzter Woche auch auf der Straße. Die Stadt hat mittlerweile auf den Andrang reagiert und die Brücke für Autofahrer gesperrt. Dixie-Klos auf der Ostseite sorgen dafür, dass die Spieler ohne Unterbrechung auf Jagd gehen können. Außerdem wurden zusätzliche Mülltonnen aufgestellt. Der Grund für die Belagerung: Vier PokéStops in unmittelbarer Nähe sind quasi permanent von sogenannten Lockmodulen besetzt. Das lockt noch mehr Pokémon an – und damit auch die Spieler. Die Trainer freut’s, viele Autofahrer sind dagegen genervt.

 

Heinrich-Heine-Universität: Campus

 

Als die ersten Pokémon-Spiele Ende der 90er Jahre für den Gameboy erschienen, waren die meisten heutigen Studenten wohl genau im richtigen Alter, um den Trend mitzugehen. Klar, dass sich viele Mittzwanziger heute gerne an die Zeit zurückerinnern und in einem Anflug von Nostalgie auch Pokémon Go auf ihrem Smartphone installieren. Quasi überall auf dem Campus der HHU trifft man Studenten, die die Zeit zwischen Vorlesungen und Seminaren für die Poké-Jagd nutzen. Besonders lohnenswert: der Platz rund um die Heinrich-Heine-Statue vor der Bibliothek. Irgendjemand hat dort immer ein Lockmodul für die verschiedenen PokéStops übrig. Spaziergänger können im Botanischen Garten fleißig Kilometer sammeln – im Internet ist darüber hinaus von einer erhöhten Sichtung der seltenen Pokémon Nockchan und Pantimos die Rede.

 

 

Pokémon Go Florapark

Florapark: Hier versteckt sich das seltene Glumanda

Unterbilk: Florapark

 

Ihr kennt das: Ihr habt mal wieder mehr als 50 Taubsis in eurer Sammlung, doch noch immer nur dieses eine Glumanda-Starter-Pokémon. Um der allerbeste Trainer zu werden, wie es keiner vor euch war, darf ein Glurak natürlich nicht fehlen. Doch woher nehmt ihr die benötigten Glumanda-Bonbons? Der Florapark hinter den Bilk-Arcaden schafft Abhilfe. Spieler berichten, der Park wimmele nur so vor Glumandas. Wer hier täglich auf Jagd geht, sollte schon bald genug Bonbons gesammelt haben, um sich den Traum von Glutexo und Glurak zu erfüllen. Auch Elektek soll sich dort das ein oder andere Mal blicken lassen. Bonus: Auf der Hundewiese im Park können sich auch die nicht-virtuellen Vierbeiner austoben.

 

Schlosspark Benrath

 

Ähnlich verhält es sich im Schlosspark Benrath. Wer möglichst viele Pokémon in kürzester Zeit fangen will, ist hier eher nicht am richtigen Ort. Wer jedoch seinen Pokédex gezielt vervollständigen möchte, findet hier ein ziemlich seltenes Pokémon: Magmar. Die Gegend um das Schloss ist der einzige Ort in Düsseldorf, in dem das Feuerpokémon bereits vielfach gesichtet wurde. Dank des Schloss- und Spiegelweihers treiben sich auch vermehrt Wasserpokémon in der Gegend umher.

 

Rheinuferpromenade

 

Wer ohnehin Trainerin Misty als Vorbild hat und gezielt nach Wasserpokémon sucht, ist am Rhein natürlich bestens aufgehoben. Wo Wasser ist, da tauchen auch Karpador, Goldini, Sterndu, Quapsel und Co. regelmäßig auf. Auch ein Ausflug auf die Oberkasseler Rheinseite lohnt sich: Auf den Rheinwiesen lassen sich seltene Käferpokémon wie Pinsir oder Sichlor des Öfteren blicken.

 

Pokémon Go Burgplatz

Burgplatz/Rheinuferpromenade

Hauptbahnhof: Bertha-von-Suttner-Platz

 

Die Bahn hat mal wieder Verspätung? Kein Problem. Nutzt die Zeit doch einfach, um euren Pokédex zu erweitern. Der Bertha-von-Suttner-Platz am Hinterausgang des Hauptbahnhofs eignet sich hervorragend für den schnellen Fang zwischendurch. Damit euch dabei nicht die Pokébälle ausgehen, sind gleich drei PokéStops am Platz stationiert.

 

Pokémon-Sonderzug

 

Nachdem München und Augsburg es bereits vorgemacht haben, steht am Donnerstag, den 04. August nun auch in Düsseldorf die erste Rheinbahn-Sonderfahrt für Pokémon-Fans an. Ab 16 Uhr tuckert die Straßenbahn, die sonst als Partybahn gemietet werden kann, in gemäßigtem Tempo vom Hauptbahnhof aus durch die ganze Stadt, um den Fahrgästen möglichst viele Pokémon-Fänge zu bescheren. Um 19 Uhr endet die Fahrt am Graf-Adolf-Platz, von wo aus die Spieler direkt zur Girardet-Brücke weiterziehen können. Gut 80 Plätze waren für die Fahrt verfügbar (8 €/Ticket), allerdings waren die Fahrkarten schon nach wenigen Stunden ausverkauft. Ob es weitere solche Aktionen geben wird, ist noch nicht bekannt.

 

Die Stadt sauber halten

 

Gerade der Andrang auf der Girardet-Brücke hinterlässt Tag für Tag eine Menge Müll. Zwar hat die Awista bereits zusätzliche Mülltonnen aufgestellt, dennoch lassen einige Besucher Restmüll und Verpackungen achtlos auf der Straße liegen. Das muss nicht sein, zumal der Müll häufig im Wasser landet und von Enten gefressen wird. Damit nicht nur Spieler, sondern auch Passanten auf der Kö weiterhin ein schönes Erlebnis haben, sollte jeder darauf achten, den Ort sauber und ordentlich zu hinterlassen. Denn selbst ein Rattfratz fühlt sich im Müll unwohl.

 

Hinweis: Wir können leider keine Garantie geben, dass ihr die beschriebenen Pokémon tatsächlich an den jeweiligen Stellen findet. Die Informationen stammen von Augenzeugenberichten, außerdem erscheinen einige Pokémon nur zu gewissen Tageszeiten.