Foto: TEOMEDIA

Aus der Altstadt in die Welt: Killepitsch

Seit über 50 Jahren ist Killepitsch „ön äschte Düsseldorfer Spezijalität“. Heute wird der Kräuterlikör weltweit in 14 Länder exportiert, unter anderem in die USA, Russland und nach Japan. Wir machten uns auf Spurensuche und präsentieren euch heute ein sagenhaftes Düsseldorfer Traditionsunternehmen:

 

Foto: Kai Jürgens

Foto: Kai Jürgens

Ursprünge:

 

Heimatdichter Hans Müller-Schlösser und sein Kumpan Willi Busch fanden sich im vergangenen Krieg in einem Luftschutzbunker zusammen. Lautstark ertönten draußen die Bomben, als beiden der Name ihres zukünftigen Kultlikörs in den Sinn kam:

 

Mit der Todesangst kämpfend “gekillt” zu werden, entschieden sich beide noch schnell einen zu “pitschen” (rheinisch für: “Einen Trinken”).
Dem Schicksal sei Dank überlebten die Freunde und Willi Busch, der zu jener Zeit ein talentierter Schnapsbrenner war, erschuf den “Killepitsch”.

 

Die wahre Geburtsstunde fand dann 1955 mit der Eröffnung der noch heute bestehenden Probier- und Kneipenstube „Et Kabüffke“ statt. Auf der Flingerstraße im Herzen der Düsseldorfer Altstadt (gegenüber der Brauerei „Uerige“) kann man den Kultlikör dort seither in allen Formen und Größen mit reizenden Accessoires finden und probieren.

 

Killepitsch Artikel 2

 

Von der Altstadt in den Medienhafen:

 

Dank des unverwechselbaren Geschmacks erhöhte sich die Nachfrage im gesamten Umland, sodass eine größere Produktionsstätte her musste.

 

2005 zog Killepitsch daher in eine moderne, 5500m2 umfassende, gläserne Fabrik im Düsseldorfer Medienhafen. Dort wird die „äschte Düsseldorfer Spezijalität“ inzwischen jährlich mehr als 750.000 Mal gemischt! Trotz wechselnder Flaschendesigns verblieb die Verschlusskappe seit Verkaufsstart rot und entwickelte sich so zum trendigen Markenzeichen.

 

 

buenasoma | estudio creativo

buenasoma | estudio creativo

„Kill The Bitch“-Tour durch die USA:

 

In Düsseldorf längst Kultstatus erlangt, wird Killepitsch auch in den USA immer populärer.
2007 entschied heutiger Firmeninhaber Peter Busch samt Band („Die Schlauberger“) und Promotion Girls auf USA Entdeckungstour zu gehen. Dort kann der Name zwar ausgesprochen werden, doch setzte sich der beliebte Barjargon „Kill The Bitch“ durch.

 

Am besten schmeckt den Texanern wohl der Drink „Bitch Bomb“, welcher 4cl Killepitsch, Eiswürfel, eine Zitronenscheibe und Red Bull enthält.
Die „Kill The Bitch“-Tour von Busch verlief von New York über Chicago bis nach Florida, denn dort finden wie in Deutschland Oktoberfeste statt, die bis zu 100.000 Menschen besuchen.

 

Wir sind uns einig: Killepitsch ist Kult und gehört noch mindestens 50 weitere Jahre zu jeder Düsseldorfer Altstadt Tour!

 

Mehr Informationen finden Sie unter www.killepitsch.de